Artenvielfalt in Abbaustätten

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Als Mitglied im Industrieverband Steine und Erden Baden-Württemberg e.V. beteiligen wir uns an der Europäischen Business und Biodiversity Kampagne. Mehr erfahren Sie in den Filmbeiträgen und unter www.iste.de

Wir schaffen neue Lebensräume

Die Rekultivierung von Abbauflächen orientiert sich, gemäß § 11 Landeswaldgesetz, an den natürlichen Artenvorkommen der Hegauniederung mit dem Klimaxwald - Laubmischwald aus Eiche, Hainbuche und Linde.

Vor der Neubepflanzung wird die Erde bis zu 1,20 m tief aufgelockert und anhand eines ausführlichen Bodengutachtens über die Art der Jungpflanzen entschieden. Es folgt ein abgestuftes Bepflanzungsmodell in Abhängigkeit der Bodenqualität. Bei mäßiger Qualität bevorzugt man typische Pionierarten, wie Weiserle, Kiefer oder Birke.

Bei günstigeren Voraussetzungen werden anspruchsvollere Gehölze wie Eiche, Buche, Ahorn, oder Linde gruppenweise angepflanzt, welche dann im Laufe der Zeit die Pioniere verdrängen. Bei ungünstigen Voraussetzungen werden 20-30% des Areals sich selbst überlassen – so genannte Sukzessionsflächen auf denen sich der Wald selbst entwickelt.